FÖRDERBEREICH:
- Ernährungsarmut
FÖRDERMITTELGEBER:
- Deutsches Kinderhilfswerk
FÖRDERBERECHTIGTE:
- Kinder und Jugendliche (mit Unterstützung einer volljährigen Person)
- Bürgerinitiativen und eingetragene Vereine
- operative Stiftungen und gemeinnützige Gesellschaften
- Selbst nicht rechtsfähig organisierte Jugendinitiativen, Schülervertretungen oder Kinder- und Jugendparlamente sollen eine Förderung über eine Kooperation mit gemeinnützigen Trägern erhalten können.
BEWERBUNGSFRIST:
- laufend
ZUWENDUNG:
- bis zu 5.000 €
KURZBESCHREIBUNG:
Damit Kinder gut aufwachsen können, ist eine gesunde Ernährung essenziell. Doch jedes 5. Kind in Deutschland lebt in Armut. Regelmäßig gesund und frisch zu kochen, können sich viele Familien nicht leisten.
Über den Sonderfonds “Gesunde Ernährung” unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk Vereine und andere Einrichtungen bei Kochkursen. In den Kursen lernen die Kinder, einfache Rezepte mit gesunden Nahrungsmitteln zu kochen. Auch Eltern werden in die Projekte miteinbezogen, um das Gelernte zu Hause umzusetzen. Außerdem fördern wir Projekte, die Kinder mit gesunden Mahlzeiten versorgen, zum Beispiel Kinderhäuser, in denen Kindern täglich eine gesunde, warme Mahlzeit erhalten.
BEZUG ZUR MAßNAHME AUS DEM FOKUSHEFT ERNÄHRUNGSARMUT:
- Beratungs- und Informationsangebote für Betroffene und Multiplikator*innen ausbauen.
Das Angebot zielgerichteter und auf den Bedarf der Betroffenen abgestimmter Beratungs- und Informationsangebote sollte ausgeweitet werden. Personen, aus beratenden und informierenden Organisationen sowie Personen, die Angebote vermitteln, müssen entsprechend qualifiziert sein. Um dies zu gewährleisten, sollten neben Beratungs- und Informationsangeboten für Betroffene selbst auch Fortbildungsangebote für Multiplikator*innen sowie Fachkräfte angeboten werden. Neben ernährungsbezogenen Inhalten sollten sie auch Informationen zu rechtlichen und sozialwissenschaftlichen Aspekten im Umgang mit Ernährungsarmut umfassen, um Hintergründe zu verstehen, einen armutssensiblen Umgang zu praktizieren und strukturelle Veränderungen mitzudenken sowie anzustoßen.
